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Arbeit

Erwerbstätigkeit oder Beschäftigung
Stellenantritte und die Beendigungen von Arbeitsverhältnissen von anerkannten Flüchtlingen (Ausweis B) und vorläufig aufgenommenen Personen (Ausweis F) können seit dem 1. Januar 2019 gebührenfrei gemeldet werden. Asylsuchende im laufenden Verfahren (Ausweis N) haben die ersten drei Monate in der Schweiz ein Arbeitsverbot. Danach braucht ein Stellenantritt ein vorgängiges Gesuch mit arbeitsmarktlicher Vorprüfung – Stellenantritte sind bewilligungs- und gebührenpflichtig.

Bitte beachten Sie das Merkblatt zur Beschäftigung von Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen.

Arbeitsbewilligung für Personen mit Ausweis N
Der Arbeitgeber reicht beim Gemeindearbeitsamt ein Gesuch ein, welches das Amt für Wirtschaft und Arbeit auf die arbeitsmarktrechtliche Lage hin prüft. Anschliessend klärt das Migrationsamt ab, ob die fremdenpolizeilichen Voraussetzungen erfüllt sind. Falls alle beteiligten Amtsstellen das Gesuch gutheissen, wird die Arbeitsbewilligung erteilt.

Erwerbseinkommen
Die Fürsorgeleistungen an Personen des Asylrechts unterliegen dem Subsidiaritätsprinzip. Dieses Prinzip besagt, dass diese Personen in erster Linie für ihren Unterhalt selber aufkommen müssen. Sie sind verpflichtet, mit ihrem Einkommen den Unterhalt selbst zu bestreiten. Somit werden Fürsorgeleistungen nur noch ergänzend ausgerichtet oder eingestellt, falls das Gehalt die Höhe der Fürsorgeleistungen erreicht.


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