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Arbeit

Aufnahme einer Arbeit
Während der ersten drei Monate nach Einreichung eines Asylgesuchs und nach Ablauf der Ausreisefrist nach einem negativen Asylentscheid besteht ein generelles Arbeitsverbot.

Arbeitsbewilligung
Der Arbeitgeber reicht beim Gemeindearbeitsamt ein Gesuch ein, welches das Amt für Wirtschaft und Arbeit auf die arbeitsmarktrechtliche Lage hin prüft. Anschliessend klärt das Migrationsamt ab, ob die fremdenpolizeilichen Voraussetzungen erfüllt sind. Falls alle beteiligten Amtsstellen das Gesuch gutheissen, wird die Arbeitsbewilligung erteilt.

Erwerbseinkommen
Die Fürsorgeleistungen an Personen des Asylrechts unterliegen dem Subsidiaritätsprinzip. Dieses Prinzip besagt, dass diese Personen in erster Linie für ihren Unterhalt selber aufkommen müssen. Sie sind verpflichtet, mit ihrem Einkommen den Unterhalt selbst zu bestreiten. Somit werden Fürsorgeleistungen nur noch ergänzend ausgerichtet oder eingestellt, falls das Gehalt die Höhe der Fürsorgeleistungen erreicht.

Asylsuchende (Ausweis N), vorläufig aufgenommene Personen (Ausweis F) und Schutzbedürftige ohne Aufenthaltsbewilligung (Ausweis S) sind verpflichtet, die verursachten Kosten des Bundes, z.B. Sozialhilfe-, Ausreise- und Vollzugskosten sowie Kosten des Rechtsmittelverfahrens zurückzuerstatten. Erwerbstätige Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene müssen aus diesem Grunde eine zeitlich betraglich begrenzte Sonderabgabe leisten. Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, 10 % des Bruttolohnes auf ein individuelles Sicherheitskonto beim Bund einzuzahlen.

Merkblatt:
Merkblatt "Beschäftigung/Arbeitsmarktliche Integration/bewilligungspflichtige Arbeitseinsätze von Asylsuchenden und Flüchtlinen (Ausweis N und F und B)"

Mustervertrag "Einsatzvertrag mit vermindertem Lohn im Rahmen der Förderung der arbeitsmarktlichen Integration"

Meldeblatt Berufserkundigung (Ausweis F und B)

 

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